
10 Harteveld Rare Books Ltd., CH-1700 Fribourg
d’Arenenberg). Après des visites à Lucerne avec tour sur le lac
(Chapelle de Tell) - ils prennent le train pour Zurich et Schaf-
fouse (les chutes du Rhin) pour nir leur course à Constance. Le
retour par chemin de fer se fait de nouveau par Bâle (ils évitent
le ,Sauvage’ et séjournent à l’hôtel de France). L'auteur nit en
s’exclamant: Adieu liberté, poésie du voyage, nous voilà rendus à
la réalité et au travail! 10 ans plus tard elle continue de la même
façon ce journal de voyage en mémoire de sa mère récemment
décédée. Les itinéraires de ces voyages: Suisse 1875: Genève
- Lausanne - Excursion à Chillon - Fribourg (après l’excellent
hôtel du Grand Pont à Lausanne, elle n’apprécie guere l’Hôtel
des Charpentiers à Fribourg, „un gîte inniment moins bon, sans
être meilleur marché“) - Berne - Bienne - Soleure - Neuchâtel -
Dijon. Voyage en Touraine 1877: Orléans - Angers - Blois - Tours
- Chambord. Tournée aux environs de Paris 1878: Dampierre
- Rambouillet - Chartres - Montfort.
25. Toggenburger Krieg (2. Villmergerkrieg). - 1) Et-
welcher Entwurff was sich wegen den Toggenburgischen
streytigkeiten zwüschent beyden loblichen Ständen Zürich
und Bern an einem und dann den V. Catolisch genanten
Orthen Lucern, Uri Schweytz, Underwalden und Zug wie
auch dem Herren Praelaten und Convent von St. Gallen
am andern theil so wol krieg- als friedliches zugetragen.
Geschriben von Hans Jacob Füessli., s.d. (2. H. 18.Jh.), gr.
in-8vo, 257 S. in deutscher Kanzleischrift, dazw. 5 gedr.
Broschüren (insges. 38 Bl.), ill. Titelbl. mit allegorischer
Darstellung von Zürich und Bern als Krieger mit Standes-
wappen auf Schild (kalligraph. Strichzeichnungen in Tin-
te), durchgehend leicht eckig, letztes Heft unvollständig
(Text sollte aber komplett sein), Halbpergamenteinband d.
Z. mit Ecken, Schnitt rot gesprenkelt, ms. Titel (v. zeitge-
nössisch. Hand) auf Rücken, dieser ist am Fuss beschädigt
u. am hinteren Scharnier gespalten. / Zus. mit: 2) Kurze
Jedoch grundliche und Aussführliche Beschreibung dess
Toggenburger Krieg Wie solcher Entzwüschen beyden
loblichen Ständen Zuerich und Bern, auch gemeine Land-
schafft Toggenburg Einer, Denne den V. Catholischen
Orthen, Lucern, Uri, Schweits, Underwalden und Zug,
zusamt dem hl. Abt zu St. Gallen, Anderseits; angefangen,
geführt und wiederum vermittelt worden Anno 1712. Ge-
schrieben durch Felix Rüger Anno 1727. Ab. C. Gascard
descripsit Anno 1773. 1773, in-4vo, Titel + 375 S. + 20
w. Bl., kalligrasches Titelbl. in lateinischer und Texte
in schöner deutscher Kanzleischrift eines Schreibers,
sehr guter Zustand, Pergamenteinband mit Ecken u. ms
Titel auf Rücken, Deckel u. Rücken etwas berieben, guter
Zustand. / Zus. mit: 3) Underschidenliche Acta, Memo-
ralia, Abscheidts verhandlungen, verglichs projecta, Item
Missiven und Schreiben, Theils von beiden Loblichen
Ständen Zürich und Bern, Item den Catholischen Orthen,
auch Schweiz und Glarus absonderlich, Wie auch dem
Herren Abten von St. Gallen, dennen Toggenburgeren,
und dem kaiserlichen Herren Botschaffter Grafen von
Trautmansdorf, so wegen des Toggenburger-Geschäffts
a/jointfilesconvert/362862/bgefasset, auch gegen einander ussgewechslet worden, in
Anno 1707. 1708. 1709. und 1710. 18. Jh., Gr. in-8vo, 646
n.n. S. in enger deutscher Kanzleischrift beschrieben, z.T.
zeitgen. Notizen o. Anmerkungen in den Margen, dazw. 7
gedr. Br, Pappband d. Z. mit marmor. Papier, Rückenband
vergilbt u. a/jointfilesconvert/362862/bgefallen, Rücken leicht gespalten, ansonsten
guter Zustand, festes Exemplar. HRB 92393 22000.-
3 einmalige Originalhandschriften mit verschiedenen Dar-
stellungen und Zusammenstellungen von Dokumenten zum
Toggenburger Krieg oder 2. Villmergerkrieg von 1712. Zwei
der Schweizer Autoren bauen die Dokumente in ihre eigenen
Erläuterungen zum Konikt ein und stützen sich dabei nicht
nur auf Regierungsdokumente, sondern lassen auch Zeitzeugen
zu Wort kommen.
1) Handschrift mit 5 eingefügten Druckschriften. Detaillierte
aber auch klar parteiische Darstellung aus der Sicht von Zürich
und Bern, u. a. mit Angaben zum Wochensold der Zürcher Trup-
pen und zu den Toten und Verwundeten auf beiden Seiten. Neben
Kopien der wichtigsten ofziellen Dokumente (gedr. Manifeste
der Kriegsparteien, Kapitulationen verschiedener Ortschaften
wie Wil oder Baden, Friedenschlüsse etc.) werden auch mehrere
Briefe von beteiligten Ofzieren (von Bern oder Zürich) zum
Hergang der Kämpfe und Schlachten wiedergegeben. Füssli geht
auch spezisch auf den Vertragsbruch und die, aus seiner Sicht,
widerrechtliche Wiederaufnahme der Kämpfe durch die katholi-
schen Orte nach der Unterzeichnung des Friedens von Aarau im
Juli 1712 ein. Die Folgen des Krieges in politischer Hinsicht sind
ebenfalls ein wichtiges Thema. Beim Autor handelt es sich wohl
um Hans Jakob Füssli (1766-1844) aus dem alten Zürcher Ge-
schlecht, nach einer Karriere als Ofzier in franz. Diensten war er
Mitglied des Kl. Rats von Zürich und Oberst der Kantonsmiliz. /
2) Handschrift des 18. Jh. aus einer Hand mit einer ausführlichen
Darstellung des 2. Villmerger Krieges v.a. aus Sicht von Zürich
und Bern anhand von Dokumentenabschriften, Berichten und
Erklärungen. Mit einem allegorischen Theaterspiel und einer
Darstellung der Entscheidungsschlacht aus Sicht der Verlierer:
Der Rechtfertigungsbe-
richt des Urner Maler
und Kartografen Karl
Leonz Püntener (1667-
1720), der bei Villmer-
gen die Urner Artillerie
befehligte. Zum Autor
Felix Ruger oder Rüger
sowie seinem Kopis-
ten Gascard haben wir
nichts ermitteln können.
/ 3) Ausführliche und
Kommentare zu diesen Handbüchern