
SPELDOK-AUSTRIA HANDBUCH ZUM ÖSTERREICHISCHEN HÖHLENVERZEICHNIS (Speldok-10)
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sondern auch, dass es in der ehemaligen
Höhlenschutzabteilung des Bundesdenkmal-
amtes für Angelegenheiten des Höhlenschut-
zes und für die Erfassung nach der Haager
Konvention und in der Karst- und höhlenkund-
lichen Abteilung des Naturhistorischen Muse-
ums für die Erfassung der Höhlen offiziell
angew endet w ird. Darüber hinaus ist dieses
Kennziffernsystem inzw ischen ganz offiziell in
vielen Höhlenschutzgesetzen verankert und
steht offiziell im Hydrographischen Zentralbüro
sow ie bei den Hydrographischen Diensten, bei
den Österreichischen Bundesforsten und in
der Geologischen Bundesanstalt in Verw en-
dung. Dass die Katasternummer einer Höhle
auch in anderen Wissenschaften und Berei-
chen, etw a bei der Fundortregistrierung der
Zoologen, bei paläontologischen Grabungen
oder bei den Fundberichten des Bundes-
denkmalamtes unentbehrlich gew orden ist, sei
hier nur am Rande vermerkt.
Nach der Digitalisierung und Adaptierung der
Teilgruppengrenzen, der Überführung der
Daten des Österreichischen Höhlenverzeich-
nisses in eine Access-Datenbank mit an-
schließender optimaler Programmierung und
Erw eiterung durch neue Feldinhalte schien es
nun 40 Jahre nach der letzten zusammenfas-
senden Dokumentation w iederum sinnvoll, ein
Handbuch zum Österreichischen Höhlenver-
zeichnis und zum Höhlenverzeichnis der
Bayerischen Alpen herauszubringen.
Während die Katasterführer der katasterfüh-
renden Vereine in Zukunft mit der Speldok-
Datenbank arbeiten können, die in Form von
mitgelieferten Grundinformationen die meisten
Kodes und Abkürzungen bereits zur Verfü-
gung stellt, w erden die konventionellen Nutzer
des ÖHV w eiterhin mit den Listenausdrucken
arbeiten.
Das nun vorliegende Handbuch dient daher
einerseits den Nutzern dieser Listen zum
richtigen Interpretieren und Ausw erten, ander-
seits soll damit auch das gesamte System
neuerlich umfassend dokumentiert w erden.
Die Autoren danken allen Mitarbeitern und
hoffen, dass mit diesem Handbuch die Nut-
zung des Kennziffernsystems und der Ausdru-
cke aus dem ÖHV erleichtert w ird und neue
Nutzer von vornherein das System richtig
anw enden.
Für das Korrekturlesen sind w ir insbesondere
den Herren Wilhelm Hartmann und Theo Pfarr
zu Dank verpflichtet.
Wien, Oktober 2002
Günter STUMMER und Lukas PLAN
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